Ludwigsfelde verliert gegen PSV IV

In der 7. Runde der Regionalliga kam die 4. Mannschaft vom Potsdamer Schachverein Mitte nach Ludwigsfelde. Nach unserem Erfolg in Brandenburg hofften wir natürlich auf ein möglichst gutes Ergebnis. Aber auch wenn wir in der Tabelle zunächst vor den Gästen waren, brauchten wir dafür wieder einen guten Tag, da die Potsdamer ein Stück weit ausgeglichener aufgestellt sind.

Wie mittlerweile in dieser Saison zur Tradition geworden, konnten unsere Gäste in nahezu Bestbesetzung antreten. Damit sollten vor allem unseren beiden Senioren Wolfgang und Ralf schwere Partien bevorstehen.

Risikofreier Auftakt

Nach knapp einer Stunde einigte sich René mit seinem Gegner bei zweifacher Stellungswiederholung auf ein Remis: Beide wollten kein Risiko eingehen. Bald darauf nahm Frank in merklich unwohler Stellung das Remisangebot seines Gegners an. Beim Stand von 1:1 war der Wettkampf somit noch völlig offen.

Beim kiebitzen über die anderen 6 Brettern fielen die guten Stellungen bei Rafael, Kurt und Ralf auf. Bei Reiko und Michel war die Waage ausgeglichen, nur Wolfgang kam ein wenig in Bedrängnis.

Einschlag aus dem Nichts

Doch nun schlugen die Potsdamer wie aus heiterem Himmel zu! Kurt, unser Topscorer, verlor einen Bauer und den roten Faden. Alle Bemühungen, das Blatt noch einmal zu wenden, wurden von seinem Gegner pariert. Er veropferte sich: Kurz darauf lagen wir nach fast drei Stunden erstmals zurück.

Unglücklich verdarb nun auch Ralf seine bis dahin wunderschöne Angriffspartie zusehends, so dass aus einem erhofften Gewinn die zweite Niederlage an diesem Tag wurde. Kurz vor der Zeitkontrolle lagen wir also jetzt mit 1:3 zurück. Das war zwar prinzipiell noch aufholbar – doch dafür musste uns nun auch mal ein Erfolg gelingen!

Die finale Zeitnotphase

Doch leider kam es anders. Kurz vor der Zeitkontrolle vollzog sich an Reikos und Wolfgangs Brettern die Vorentscheidung. Reiko, der bis dahin gut stand, übersah ein taktisches Manöver und kam in entscheidenden materiellen Nachteil. An Brett 7 stemmte sich Wolfgang bereits seit knapp zwei Stunden gegen die drohende Niederlage, doch nun verlor er seine Partie durch Zeitüberschreitung. Plötzlich lagen wir mit 1:4 zurück und konnten selbst im besten Fall nur noch ein 4:4 erreichen, jedoch stand Reiko inzwischen auf Verlust.

Rafael spielte seine Partie solide weiter, bewies mehr Spielverständnis in einem strategisch und taktischen Spiel und hatte nach der Zeitkontrolle ein verwertbares Endspiel erreicht. Er spielte seine Partie durch und gewann als einziger Ludwigsfelder am heutigen Tage.

Aufholjagd fällt aus

Michel versuchte bereits seit fast 40 Zügen einen Vorteil zu erlangen, was seine gleichfalls routinierte Gegnerin jedoch nicht zuließ. Nachdem inzwischen jedem klar war, dass heute kein Mannschaftspunkt zu holen war, akzeptierte Michel das Remis.

Damit war nun auch praktisch unsere Niederlage besiegelt. Reikos Gegner benötigte zwar noch fast die gesamte Bedenkzeit, um seinen Vorteil sicher umzusetzen, doch die Stellung war leider sehr eindeutig, sodass auch Reiko schließlich die Segel streichen musste.

Fazit und Ausblick

Somit haben wir mit 2,5:5,5 Punkten verloren. In der Tabelle sind wir auf Platz 5 gerutscht. In 14 Tagen spielen wir auswärts gegen den Tabellennachbarn aus Nauen und könnten durch einen Sieg den Platz in der oberen Tabellenhälfte verteidigen.

René

LSC I besiegt Lok Brandenburg II

Nach der Heimniederlage gegen den SV Marzahna fuhren wir am 09.02.2020 nach Brandenburg, um dort gegen die 2. Mannschaft von Lok Brandenburg zu spielen.

Diesmal waren alle Stammspieler dabei, sodass wir optimistisch waren einen weiteren Sieg erringen zu können.

Solider Einstieg

Nach etwa einer Stunde Spielzeit waren alle gut aus der Eröffnung gekommen. Kurt hatte einen Bauer gewonnen, Frank und Reiko konnten angenehme Angriffsversuche unternehmen und hatten ihre Gegner im Griff.

Nach fast zwei Stunden hatte Frank seinen Gegner besiegt, Kurt erreichte ein Remis, Wolfgang eroberte einen Bauer, auch René hatte mindestens zwischenzeitlich einen Bauer mehr. Michel hatte sich Raumvorteil erspielt, Rafael eine zweischneidige Partie mit beiderseitigen Chancen und Ralfs Partie war ausgeglichen. Somit sah alles gut aus.

Schockmomente

Im weiteren Verlauf verlor Renés Gegner den roten Faden und musste weiteren Materialverlust hinnehmen, der dann auch zum zweiten Ludwigsfelder Sieg führte. Für uns alle überraschend musste Rafael seine Partie aufgeben. Das Aufbäumen der Brandenburger währte zu unserem Glück nicht allzu lang: Reiko erspielte sich Materialvorteil, den er routiniert in einen sicheren Punkt umsetzte. Nun hatten wir schon 3,5 Punkte und waren dem Sieg nahe.

Doch dann kommt mit einem Mal viel Spannung in den Wettkampf. Ralfs Gegner kontrollierte die Partie und dann lässt Wolfgang den klaren Vorteil aus. Wolfgang war so geschockt, dass er gleich noch eine Figur einstellte. Nun wurde es langsam eng…

Vergesslichkeit hilft dem LSC

Doch Michel drückte zu diesem Zeitpunkt seinen Gegner weiter nach hinten, so dass ihm langsam die Züge ausgingen, und diesmal hatte „Fortuna“ ein Einsehen mit uns! In einer schwierigen Stellung für Ralf vergaß sein Gegner die Bedenkzeitregel. Ralf gewann durch Zeitüberschreitung, Glück für uns! Somit hatten wir die benötigten 4,5 Brettpunkte und damit den 3. Mannschaftssieg errungen. Wolfgang konnte durch Ungenauigkeiten seines Gegner noch ca. 20 Züge kämpfen, am Ende gab er seine Partie trotzdem auf – das spielte aber schon keine Rolle mehr.

Michel spielte seine Partie clever weiter, errang Materialvorteil und auch den verdienten Sieg.

Ausblick und Einladung

Nach 6 Runden haben wir nun den 4. Platz erreicht, den es am 01.03. beim Duell gegen die 4. Mannschaft vom Potsdamer SV Mitte zu verteidigen gilt. Wer Interesse hat, ist ab 10:00 Uhr im Säulensaal des Waldhauses gern gesehen. Zeitgleich spielt unsere Nachwuchsmannschaft gegen den TSV Neuruppin.

René Schilling

LSC startet mit Niederlage ins Jahr 2020

Am 19. Januar wurde die 5. Runde in der Regionalliga West gespielt. Nach den erfolgreichen Spielen im Jahr 2019 erwarteten wir als Tabellenzweiter die Schachfreunde aus Marzahna. Diese sind zwar schlecht gestartet, haben sich aber zur Vorsaison mit zwei starken Spielern verstärken können.

Kurzfristig mussten wir krankheitsbedingt auf unseren Topscorer Kurt Rosenau verzichten.

Marzahna erkämpft sich Vorteile

Nach gut 90 Minuten einigte sich Michel mit seinem Gegner auf ein Remis: Mehr war an diesem Tag wohl auch nicht drin. An den Brettern 7 und 8 konnte man beiderseitig keinen Vorteil erreichen, so dass auch diese beiden Partien remis endeten. Also wurde fortan der Wettkampf an den vorderen Brettern entschieden.

Nach mehr als zwei Stunden Spielzeit neigten sich die Partien von René und Frank leider zu ihren Ungunsten. Am Spitzenbrett konnte Rafael seinem Gegner einen Bauern abnehmen, zum Sieg sollte dies jedoch wahrscheinlich noch nicht reichen. Nach einer weiteren Stunde erspielte auch Wolfgang ein Remis. Der Wettkampf war beim Stand von 2:2 also formal offen, René und Frank konnten aber kaum positive Fortschritte vermelden. Reiko kämpfte mit aller Kraft, um vielleicht mit einem Sieg den Wettkampf letztlich auszugleichen.

Entscheidung innerhalb weniger Minuten

Nach 3,5 Stunden wurde der Wettkampf dann innerhalb von wenigen Minuten entschieden. Frank bot, obwohl immer noch schlechter stehend, seinem Gegner ein Remis an. Am Spitzenbrett kam Rafael in arge Zeitprobleme, die sein routinierter Gegner auszunutzen versuchte. Leider gelang dies und so gratulierte Rafael seinem Gegner kurz darauf zum Sieg. Fast zeitgleich stellte René, in einer aus seiner Sicht verkorksten Partie, die Uhr ab und gratulierte ebenfalls seinem Gegner zum Sieg. Jetzt nahm Franks Gegner beim Stand von 4:2 das Remisangebot an.

Damit hatten wir diesen Wettkampf verloren. Reiko bot anschließend seinem Gegner ebenfalls Remis, was dieser nach längerer Überlegung dann annahm. Wir verloren damit mit 3:5, Glückwunsch an die Mannschaft vom SV Marzahna.

Unverändertes Saisonziel

Nun haben wir also in der 5. Runde unsere erste Niederlage einstecken müssen, aber ein Tabellenplatz in der oberen Hälfte bleibt dennoch unser Saisonziel.

René Schilling

Nachwuchs trumpft beim Neujahrsblitz auf

Nach den Feiertagen und dem DSAM–Turnier in Potsdam trafen sich 8 Schachfreunde zum Neujahrsblitzturnier im Ludwigsfelder Waldhaus.

Wolfgang Tilp eröffnete mit guten Wünschen zum neuen (Schach-)Jahr das Turnier. Zwei hoffnungsvolle Nachwuchsspieler, Hagen und Thilo, traten ebenso an wie unser Urgestein Roland Schmidt. Für die Podiumsplätze kamen aber eher die drei erfahrenen Regionalligaspieler René, Kurt und Wolfgang infrage.

Jugend mit Erfolgshunger

René spielte seine Partien routiniert und beendete das Turnier verlustpunktfrei. In der 6. Runde kam es zu einem interessanten Duell zwischen dem Jugendlichen Hagen und Routinier René. Beide lagen zu diesem späten Zeitpunkt nur einen mageren halben Punkt auseinander.

Hagen konnte Unbekümmertheit und Erfolgswille einsetzen, diesmal gewann aber noch einmal die Routine. Am Nebenbrett kämpften Wolfgang und Kurt ebenfalls um einen Podiumsplatz. Durch seinen Sieg konnte Wolfgang nun bis auf einen halben Punkt an Hagen herankommen.

In der Schlussrunde spielte René, mittlerweile auch Turniersieger, seine Partie zum Sieg. Am Nebenbrett kämpften Hagen und Wolfgang um den Sieg und um den 2. Platz. Training und Kampfgeist sprachen für Hagen, der damit ein tolles Turnier und einen schönen Erfolg erreicht hat.

Starke Leistungen von Jung und Alt

Neben den drei Erstplatzierten kam Thilo mit starken 3,5 Punkten auf den 4. Platz. Er konnte Kurt und Roland, jeweils 3 Punkte, hinter sich lassen, was ebenso ein toller Erfolg ist. Unsere Kreisligaspieler Angelika und Jörg erkämpften sich jeweils einen Punkt und zeigten wieder einmal, dass auch in ihrer Liga die Punkte nicht verschenkt werden.

René Schilling

LSC gewinnt das 7. Weihnachtsturnier in der Altersklasse U14

Am 14.12. beendete das Weihnachtsturnier im Gymnasium Luckenwalde das Schachjahr des Kreisschachverbands Teltow-Fläming und des Ludwigsfelder Schachclubs.

Ludwigsfelde in der Altersklasse U14 am Start

An diesem seit mittlerweile vielen Jahren im Gymnasium Luckenwalde stattfindenden Mannschaftsturnier nahm der LSC in der Altersklasse U14 mit Thilo Schmidt, Yannis und Niklas Fornfeist teil.

Sie gehören zur Trainingsgruppe von Ulrich Kruspe, die sich freitags ab 17:30 Uhr im Waldhaus Ludwigsfelde treffen. Nach dem vor einigen Wochen erfolgreichen Abschneiden bei der Kreiseinzelmeisterschaft wollte man nun als 3er Team ebenfalls ein gutes Ergebnis erreichen, vor allem aber Spielpraxis erlangen.

Zossener Schach-AG in der U10

Die von Jörg Schwarze unterstützte Schach-AG vom Zossener Hort „Am Wasserturm“ spielte in der Altersklasse U10 mit. Die erst seit diesem Schuljahr neu dazugestoßenen Mädchen und Jungen betraten Neuland. Hier war es der Hort- und AG-Leiterin Brigitte Kühn wichtig, dass die Kinder überhaupt den Wettkampf annehmen. Wer den Verlauf sah spürte, dass der Ehrgeiz sich auch mit Erfahrungen und Enttäuschungen abwechselte.

Die Turnierleitung entschied, die Wettkämpfe in zwei Turniergruppen durchzuführen. Bei jeweils 4 Mannschaften wurde doppelrundig gespielt, so dass jeder Spieler auf max. 6 Spiele kommen konnte. 

Eröffnet wurde das Turnier durch den Vorsitzenden des Kreisschachverbands Fred Metzdorf und dem Turnierleiter René Schilling. Danach wurde der Wettkampf auf den 64 Feldern gestartet.

Go7 dominiert die Altersklasse U10

In der Altersklasse U10 zeigten die Luckenwalder Kinder von Go7, dass sie heute sehr schwer zu besiegen sind. Sie konnten alle Wettkämpfe zu ihren Gunsten entscheiden: 6 Siege aus 6 Partien, das ist schon außergewöhnlich. Dazu darf man herzlich gratulieren. Den 2. Platz erreichten die Kinder der 1. Mannschaft von der Lindengrundschule Jüterbog durch zwei Siege und zwei Unentschieden.

Um den 3. Platz kämpfte die 2. Mannschaft von der Lindengrundschule Jüterbog und die Kinder vom Zossener Hort. Die Hortkinder konnten zweimal gegen die 1. Mannschaft aus Jüterbog ein Unentschieden erreichen und auch der 2. Mannschaft ein Unentschieden abringen. Damit kam man auf 3 Mannschaftspunkte: Das sah schon mal gar nicht schlecht aus für den 3. Platz. Die 2. Mannschaft aus Jüterbog schaffte hingegen einen Sieg und ein Unentschieden. Damit musste also die Zweitwertung herangeführt werden. Mit nur einem ½ Punkt waren die Jüterboger besser und wurden dementsprechend Dritter. Für die Zossener Schach-AG, wie auch für alle anderen, gibt es kurz vor Ostern 2020 eine weitere Chance sich erneut zu beweisen.

Endstand U10

  1. Go7 Luckenwalde
  2. Lindenschule Jüterbog I
  3. Lindenschule Jüterbog II
  4. Hort „Am Wasserturm“ Zossen

Ludwigsfelder U14 sticht Go7 aus

Die Altersklassen U14 wurde durch die U18-Mannschaft von Go7 aus Luckenwalde erweitert. Dabei haben die Jugendliche von Go7 erst vor Wochen bei der Kreiseinzelmeisterschaft ihr Können unter Beweis gestellt. Somit waren wir gespannt, wie sich unser Trio hier schlagen kann.

Das Ergebnis ist ein toller Erfolg aller 3 Spieler: Man erreichte 5 Siege und 1 Unentschieden. Damit gewannen sie die Turniergruppe und die Altersklasse U14. Thilo spielte am 1. Brett und bewies seinen großen Leistungssprung, der sich auch in einem sehr guten Ergebnis widerspiegelte. Yannis und auch Niklas hatten es schon etwas schwerer, nur gemeinsam und mit ein bischen Fortune kamen sie zu den Siegen. Glückwunsch an die Kinder, aber auch an ihren Übungsleiter Ulrich Kruse.

Den 2. Platz erspielten sich die Gastgeber vom Gymnasium Luckenwalde durch einen Sieg und ein Unentschieden gegen die Spieler von der Geschwister–Scholl Gesamtschule in Jüterbog.

Die U18 Mannschaft von Go7 aus Luckenwalde erspielte 4 Spiele und ein Unentschieden und gewann damit ihre Altersklasse.

Endstand U14

  1. Ludwigsfelder Schachclub
  2. Gymnasium Luckenwalde
  3. Geschwister-Scholl Gesamtschule Jüterbog

Endstand U18

  1. Go7 Luckenwalde

Danke an die Organisatoren

Einen Dank an Herrn Rudloff, der wieder einmal die Räumlichkeiten des Gymnasiums Luckenwalde zur Verfügung stellte. Ebenfalls einen Dank den Organisatoren Fred Metzdorf und Jörg Schwarze sowie an die Turnierleiter Michel Zimmer und René Schilling.

René Schilling