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Roman Matzkowiak gewinnt das Ludwigsfelder Neujahrsturnier

Am Neujahrstag startete der Ludwigsfelder Schachclub das Schachjahr 2021 mit einem weiteren Online-Schachabend – inzwischen bereits das 36. Blitztreffen des LSC!

Nach 5 Runden im Schweizer System gewann Roman Matzkowiak vom TSV Mariendorf 1897 mit 4 Punkten das Turnier. Sein Vereinskollege Günter Idaczek erreichte 3,5 Punkte und erreichte den 2. Platz. Auf 3 Punkte kamen René Schilling und Kay Hoffmann (Barnimer Schachfreunde) – hier hatte der Ludwigsfelder René Schilling knapp die Nase vorn.

Alle Ergebnisse des Turniers

Ausblick auf kommende Blitztreffen

Das kommende 37. Blitztreffen findet am Freitag, den 08.01.21, erneut im Schweizer System mit max. 7 Runden im Modus 5min + 5s statt. Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen, uns in unserem Online-Club LSC54 und Freunde auf chess.com „Hallo“ zu sagen und nach Lust und Laune an unseren Freitagabendturnieren teilzunehmen.

Im neuen Jahr spielen wir zunächst in den ungeraden Kalenderwochen (1, 3, 5, …) im Modus 5min + 5s, in den geraden Kalenderwochen (2, 4, 6, …) im schnelleren Modus 3min + 2s.

Frohes Neues Jahr

Wir wünschen allen Schachfreunden ein gesundes neues Jahr, und dass wir uns im Jahr 2021 wieder am Brett treffen können.

René

Weihnachtsgrüße

Liebe Schachfreunde!

„Bei einer Kerze ist nicht das Wachs wichtig, sondern das Licht.“

Antoine de Saint-Exupéry

Was war das für ein Jahr! Anfangs lief das Jahr gut an → dann kam dieser COVID–19 Virus und veränderte unser Leben.

Wir mussten feststellen, dass unser aller Leben nun neue Regeln bekam. Das traf in unterschiedlicher Weise jeden von uns, auch unser geliebtes Schachspielen. Wir durften uns weder am Freitag zum Training treffen noch am Sonntag zu den Wettkämpfen. Eines der letzten positiven Ereignisse war die DSAM–Meisterschaft in Potsdam.

Was nun?

Michel, Rafael, Ulrich und Rene haben zusammen aus den bisherigen Möglichkeiten von mehreren Schachservern eine „brauchbare“ Variante gesucht und auch gefunden. Wir haben kurz vor den Osterfeiertagen mit den ersten Testversuchen begonnen und unseren Online–Verein „LSC und Freunde“ gegründet.

Ein alljährlicher Höhepunkt im Schachjahr vom LSC, unser Karfreitag– Blitz–Turnier, wurde erstmalig, hoffentlich einmalig, online durchgeführt.

In gemeinsamer Beratung mit Fred haben wir das Emanuel–Lasker–Turnier ebenfalls online durchgeführt.

Die in den Sommermonaten gelockerten Verordnungen haben 4 Outdoor– Schachveranstaltungen ermöglicht. Die seit Jahren selten benutzten Großfeldfiguren bekamen eine neue Aufgabe. Schach im Freien und mit Abstand ist möglich. Es hat uns auch Spaß gemacht. Es war uns auch jedes mal wichtig, zahlreiche Vereinsmitglieder zu treffen. Das gelang, ein Dank an alle, die dabei waren.

Zwischenzeitlich glaubten wir, eine Rückkehr zur „Normalität“ noch in diesem Jahr zu schaffen. Auch hier hat der Virus seine Bösartigkeit demonstriert. Wir mussten wieder stückchenweise unsere Hoffnungen, gemeinsam am Brett zu spielen, begraben.

Was blieb

Wir haben seit März unser „Freitag–Abend–Schach“ ins Internet verlegt. Michel hat von Beginn an diese Möglichkeit vorbereitet und organisiert. DAFÜR ein DANKESCHÖN!

Am 18. Dezember haben wir das Schachjahr mit dem 35. Trainings- und Vereins–Onlineabend abgeschlossen.

Wir haben anfangs Turniere mit Vereinsmitgliedern, ehemaligen Vereinsmitgliedern und Bekannten durchgeführt. Auch haben wir uns nicht gescheut, mehrere Varianten zu probieren. Seit ca. 4 Monaten spielen wir 2 Blitzvarianten, durchaus mit unterschiedlichen Teilnehmerzahlen. Seit dieser Zeit haben wir auch Schachfreunde neu dazu gewonnen.

Eine kurze Zusammenfassung:

An unseren Online–Veranstaltungen „LSC und Freunde“ nahmen 32 Schachfreunde teil.

Rafael gewann 13(22) ! , Andre Jäger, SC Rochade Berlin, 4(14) und Michel 3(33) mal. (in Klammern gesetzte Zahl bedeutet die Teilnahmen)

Aus unserem Verein nahmen 10 Schachfreunde teil, von jung bis alt. Hier liegen die „Schachenthusiasten“ Michel, Rene und Thilo mit 33 bzw. 28 Teilnahmen vorn.

Ich möchte all unseren Vereinsmitgliedern einen riesigen Dank für die Unterstützung bei der Organisation und der Durchführung der Veranstaltungen aussprechen.

Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes 2021.

Rene

Runde 8 wird verschoben

Die achte Runde der Regionalliga West wurde vom Landesschachbund Brandenburg verschoben. Wir spielen also an diesem Sonntag nicht gegen Nauen.

Für die neunte Runde gibt es zwar noch keine definitive Absage, aber es scheint schwer vorstellbar, dass diese in zwei Wochen stattfinden wird. Ich persönlich würde stark davon ausgehen, dass auch diese Runde neu terminiert wird und am 29.03. nicht stattfinden wird.

Die neuen Termine sind wie folgt:

  • Runde 8: 19.04.2020
  • Runde 9: 10.05.2020

Ob der Nachholtermin am 19.04. tatsächlich stattfinden kann, sei mal dahingestellt – soweit aber zunächst die Informationen vom LSBB.

In jedem Fall wünschen wir allen Mannschaften der Regionalliga, überhaupt allen Schachspielern und allen Menschen auf dieser Welt, dass sie vom Coronavirus verschont werden und gesund bleiben!

Euer Ludwigsfelder Schachclub 54 e.V.

Ludwigsfelde verliert gegen PSV IV

In der 7. Runde der Regionalliga kam die 4. Mannschaft vom Potsdamer Schachverein Mitte nach Ludwigsfelde. Nach unserem Erfolg in Brandenburg hofften wir natürlich auf ein möglichst gutes Ergebnis. Aber auch wenn wir in der Tabelle zunächst vor den Gästen waren, brauchten wir dafür wieder einen guten Tag, da die Potsdamer ein Stück weit ausgeglichener aufgestellt sind.

Wie mittlerweile in dieser Saison zur Tradition geworden, konnten unsere Gäste in nahezu Bestbesetzung antreten. Damit sollten vor allem unseren beiden Senioren Wolfgang und Ralf schwere Partien bevorstehen.

Risikofreier Auftakt

Nach knapp einer Stunde einigte sich René mit seinem Gegner bei zweifacher Stellungswiederholung auf ein Remis: Beide wollten kein Risiko eingehen. Bald darauf nahm Frank in merklich unwohler Stellung das Remisangebot seines Gegners an. Beim Stand von 1:1 war der Wettkampf somit noch völlig offen.

Beim kiebitzen über die anderen 6 Brettern fielen die guten Stellungen bei Rafael, Kurt und Ralf auf. Bei Reiko und Michel war die Waage ausgeglichen, nur Wolfgang kam ein wenig in Bedrängnis.

Einschlag aus dem Nichts

Doch nun schlugen die Potsdamer wie aus heiterem Himmel zu! Kurt, unser Topscorer, verlor einen Bauer und den roten Faden. Alle Bemühungen, das Blatt noch einmal zu wenden, wurden von seinem Gegner pariert. Er veropferte sich: Kurz darauf lagen wir nach fast drei Stunden erstmals zurück.

Unglücklich verdarb nun auch Ralf seine bis dahin wunderschöne Angriffspartie zusehends, so dass aus einem erhofften Gewinn die zweite Niederlage an diesem Tag wurde. Kurz vor der Zeitkontrolle lagen wir also jetzt mit 1:3 zurück. Das war zwar prinzipiell noch aufholbar – doch dafür musste uns nun auch mal ein Erfolg gelingen!

Die finale Zeitnotphase

Doch leider kam es anders. Kurz vor der Zeitkontrolle vollzog sich an Reikos und Wolfgangs Brettern die Vorentscheidung. Reiko, der bis dahin gut stand, übersah ein taktisches Manöver und kam in entscheidenden materiellen Nachteil. An Brett 7 stemmte sich Wolfgang bereits seit knapp zwei Stunden gegen die drohende Niederlage, doch nun verlor er seine Partie durch Zeitüberschreitung. Plötzlich lagen wir mit 1:4 zurück und konnten selbst im besten Fall nur noch ein 4:4 erreichen, jedoch stand Reiko inzwischen auf Verlust.

Rafael spielte seine Partie solide weiter, bewies mehr Spielverständnis in einem strategisch und taktischen Spiel und hatte nach der Zeitkontrolle ein verwertbares Endspiel erreicht. Er spielte seine Partie durch und gewann als einziger Ludwigsfelder am heutigen Tage.

Aufholjagd fällt aus

Michel versuchte bereits seit fast 40 Zügen einen Vorteil zu erlangen, was seine gleichfalls routinierte Gegnerin jedoch nicht zuließ. Nachdem inzwischen jedem klar war, dass heute kein Mannschaftspunkt zu holen war, akzeptierte Michel das Remis.

Damit war nun auch praktisch unsere Niederlage besiegelt. Reikos Gegner benötigte zwar noch fast die gesamte Bedenkzeit, um seinen Vorteil sicher umzusetzen, doch die Stellung war leider sehr eindeutig, sodass auch Reiko schließlich die Segel streichen musste.

Fazit und Ausblick

Somit haben wir mit 2,5:5,5 Punkten verloren. In der Tabelle sind wir auf Platz 5 gerutscht. In 14 Tagen spielen wir auswärts gegen den Tabellennachbarn aus Nauen und könnten durch einen Sieg den Platz in der oberen Tabellenhälfte verteidigen.

René