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Schnellschach in Mariendorf

Während unsere Jugend in Müncheberg Schach spielte, fuhr ich zum Schnellschachturnier beim TSV Mariendorf. Dort konnte man sich am Samstag in 7 Partien mit jeweils 15 Minuten Bedenkzeit auf die Sonntagspartie in der Regionalliga warmspielen.

Da die Schnellschachveranstaltungen bei den Berliner und Brandenburger Schachfreunden beliebt sind, sind die Teilnehmerfelder dabei immer stark besetzt. So war es auch diesmal und ich fand mich in der unteren Hälfte der Startreihenfolge wieder. Von Beginn an hieß es nun „Kopf hoch und auf zum königlichen Kampf“! Denn auch wenn gegen einen stärkeren Gegner Niederlagen zwar zu erwarten sind, gibt es ja auch immer die Chance eines Patzers von diesem. Im Gegenzug kann man gegen schwächere Gegner seine Klasse zeigen.

Insgesamt gelang mir ein gutes Turnierergebnis. Wichtiger für den sonntäglichen Mannschaftswettkampf war aber ein gelungenes Warmspielen.

Gegen die beiden „Underdogs“ konnte ich – wenn auch mit Fortune – gewinnen. Aus den 5 Spielen als „David“ erkämpfte (erspielte) ich einen Sieg und ein Remis. Somit kamen 3,5 Punkte zusammen. Mit 6 gut gespielten Partien und diesem zählbaren Ergebnis war auch sportlich der Ausflug ins Spiellokal des TSV Mariendorf ein Erfolg.

Das Turnier gewonnen hat FM Dirk Paulsen mit sehr beachtlichen 6,5 Punkten.

Ein Dank an die Veranstalter, allen voran Bernhard Riess und Olaf Ritz.

René Schilling

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Gute Ergebnisse beim Müncheberger Juniorenturnier

Am Samstag, den 23.03.19, fand zum 4. Mal in Folge das Müncheberger Juniorenturnier statt.

Mit einer Teilnehmerzahl von gut 40 Kindern gab es wieder einen enormen Zuspruch. In Gruppe A spielten alle Kinder mit DWZ und Restpartien drei nach DWZ gewertete Runden Schach mit einer Bedenkzeit von je 60 Minuten. In Gruppe B standen 7 Runden Schnellschach auf dem Programm.

Ludwigsfelder mit guten Ergebnissen

Für den Ludwigsfelder SC gingen Balthasar Ehlers in der B-Gruppe und Lennard Zimmer in der A-Gruppe an den Start.

Balthasar konnte mit starken 4 Siegen den 5. Platz erspielen und zeigte dabei eine gute Leistung, besonders da dies erst seine vierte Teilnahme an einem Schachturnier überhaupt war. Herzlichen Glückwunsch also an dieser Stelle!

Auch für Lennard lief es nicht schlecht. Nach einem unglücklichen Verlust in Runde 1 konnte er sich mit zwei überragenden Siegen in Runde 2 und 3 noch einen guten Mittelplatz im Teilnehmerfeld erspielen. Auch dazu herzlichen Glückwunsch!

Die Teilnehmer des 4. Müncheberger Juniorenturniers

Hervorragende Organisation

Das Turnier in Müncheberg war unter der umsichtigen Leitung von Jörn Gehrke und seinem Team einmal mehr hervorragend organisiert. Besonders bemerkenswert und gut war der Verzicht auf eine kindgerechte Auslegung der Spielregeln. Etliche Partien gingen durch die zweite Ermahnung verloren. Dies zeigte einmal mehr, dass Regelkunde einen größeren Stellenwert im Juniorenschach bekommen muss, um in zukünftigen Turnieren bestehen zu können.

Auffällig war auch, dass fast alle Teilnehmer aus den Clubs des östlichen Brandenburgs waren und die Ludwigsfelder den weitesten Anfahrtsweg hatten. Alle Teilnehmer bekamen eine Erinnerungsmedaille und auch das Catering zu schmalen Preisen war vorzüglich organisiert. Die Teilnehmer freuten sich schon auf das Sommerturnier, welches für den Juni geplant ist.

Familienmeisterschaft 2019

Auch Ludwigsfelde war bei der Deutschen Familienmeisterschaft wieder vertreten: Rafael nahm mit seinem Bruder Jonatan teil, der für die SG NARVA Berlin spielt. Wie schon in der Vergangenheit traten wir als „Vier Türme für ein Halleluja“ an – eine Anspielung an einen der großen Erfolge von Bud Spencer und Terence Hill.

Geboten wurde Schnellschach in 2er Teams mit einem optionalen Ersatzspieler. Auch für Verpflegung vor Ort wurde gesorgt und die sanitären Einrichtungen waren sauber und in ausreichender Anzahl vorhanden. Überhaupt war das Vereinsheim der TSG Oberschöneweide mit Blick auf die Spree ein sehr angenehmes Spiellokal. Vielen Dank an dieser Stelle an die Helfer und Organisatoren!

Die Familienmeisterschaft war gut organisiert und es herrschte eine entspannte und freundschaftliche Atmosphäre. Viele der Schachfamilien kannte man, sodass man auch immer jemanden zum Quatschen oder Mitfiebern finden konnte.

Aus schachlicher Sicht lief es für uns durchwachsen. Wir holten zusammen 50% der Brett- und Mannschaftspunkte, versäumten es aber gegen nominell stärkere Teams auch mal zu punkten.

Sieger des Turniers wurde Familie Hansch aus Potsdam, die mit gewohnt solidem und gutem Spiel überzeugten.

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Blitzschach in Lichtenrade

Die seit 2017 regelmäßig stattfindenden „ELO-Blitz“ Turniere bei den Schachfreunden von Schwarz-Weiß Lichtenrade haben sich für uns Ludwigsfelder schon beinahe zu einer Tradition entwickelt. Keines der vier Turniere haben wir bisher verpasst und damit vielleicht auch zum erfolgreichen Bestehen der beliebten Turnierserie beigetragen.

Diesen Montag gab es nun überraschend einen Teilnehmerrekord mit 23 Teilnehmern, davon drei sogar aus Finnland. Auch das ist in Lichtenrade sehr angenehm: Zusätzlich zu den bekannten Stammgästen trifft man hier auch immer wieder neue Gesichter, diesmal eben von etwas weiter weg. Der Abend versprach jedenfalls lang zu werden, schließlich sollte erst ab 24 Teilnehmern im Schweizer System gespielt werden, bis einschließlich 23 Teilnehmer hingegen im Rundensystem.

Der Abend versprach dann auch ein bunter Mix aus allem zu werden was Schach im Allgemeinen und Blitzschach im Besonderen zu bieten hat: Frühe Figurgewinne, dynamische Dameneinsteller, zackige Zeitnotphasen und fatale Fehlgriffe in gewonnener Stellung mit Verlustfolge. Im Blitz reicht auch eine Mehrfigur nicht zwingend zum Brettpunkt, wohingegen das Endspiel mit Turm gegen 5 Bauern auch schon mal gewonnen sein kann.

Die Atmosphäre war sehr angenehm, die Schiedsrichter gut vorbereitet und bis auf eine Ausnahme sind alle Spieler absolut fair geblieben. Die Spielstärke war durchaus anspruchsvoll und reichte von ~1600 bis ~2300 TWZ.

Michel erspielte 5 Punkte, René sammelte 7,5 Punkte und Rafael holte 13,5 Punkte. Sieger des Turniers wurde Bryan Ricardo Carrasco vom SC Kreuzberg.

Zur Tabelle beim SW Lichtenrade

Gegen Bestbesetzung zum Remis

Den Weg zur Zeppelingrundschule kenne mittlerweile sogar ich auswendig. Neben diversen Begegnungen in der Liga richtet unser Tabellennachbar, der PSV Potsdam Mitte, dort das alljährliche Potsdamer Sommeropen aus. Auch die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft war im Januar ganz in der Nähe zu Gast, bei der dieses Jahr vier Ludwigsfelder um Platzierungen spielten.

Beim LSC ersetzte an diesem Sonntag Roland Schmidt unser 4. Brett Michel Zimmer, auch Ulrich war nicht mit dabei. Die hochmotivierte Potsdamer Mannschaft trat hingegen erstmals in Bestbesetzung an, sodass unser Vorhaben, einen weiteren Mannschaftssieg zu erringen, deutlich schwieriger wurde.

An den Brettern ging es diesmal hoch her. Roland hatte es mit einem höherklassigen Gegner zu tun und verlor durch ein paar unglückliche Züge. Frank Schumann konnte durch eine fehlerhafte Abwicklung seines Gegners einen Vorteil erzielen und diesen in einen sicheren Sieg verwandeln. Wolfgang Tilp musste seine Partie aufgeben, Ralf Kokulinsky glich gleich wieder aus. Die beiden Remisen von Rafael Schenk und René Schilling erhöhten das Gesamtergebnis auf 3:3.

Nun mussten die beiden noch offenen Partien die Entscheidung bringen.

Kurt Rosenau steuerte seine Partie trotz Minusbauern in ein sicheres Remis. Unser Mannschaftsleiter, Reiko Pankow, bot daraufhin in ausgeglichener Stellung Remis, was ein Unentschieden für den Wettkampf bedeutete. Somit erkämpften wir einen weiteren Mannschaftspunkt in dieser Saison und verbleiben weiter in der oberen Tabellenhälfte.