Nachwuchsmannschaft trifft auf Babelsberg

Am 08.12. traf unsere Nachwuchsmannschaft in der Regionalklasse auf die von Oliver Thau trainierte dritte Babelsberger Mannschaft. Auf diese Runde haben wir uns besonders gefreut, weil es die erste Runde war, in der ausschließlich Kinder und Jugendliche gegeneinander gespielt haben und man sich somit (zumindest altersmässig) auf Augenhöhe begegnen konnte.

Am vierten Brett unterstützte uns in dieser Runde Luca in seinem ersten Punktspiel, weil Hagen in der ersten Mannschaft aushelfen musste.

Alle begannen konzentriert mit ihren Partien. Thilo konnte sich mit guter Eröffnungsvorbereitung schnell einen Vorteil sichern, den er dann auch souverän in einen Sieg verwandelte. Leider lief es an den anderen Brettern nicht ganz so gut. Balthasar übersah eine Kombination und musste eine Leichtfigur geben. Trotz langem Kampf war die Partie für ihn am Ende verloren. Ähnlich ging es Luca, dem die Aufregung teilweise dann doch anzumerken war. Yannis geriet mit seiner typischen Eröffnung schnell unter Druck gegen eine aggressiv nach vorne spielende Gegnerin. Im Ergebnis wurde irgendwann auf der Königsseite sein Springer eingesperrt und ging verloren. Yannis versuchte noch Gegenspiel zu bekommen und spielte nun seinerseits aggressiv auf eine Bauernumwandlung bzw. einen Mattangriff. Leider konnte die Gegnerin alle Versuche souverän parieren und hatte dann ihrerseits einen Mattangriff einen Zug eher.

So mussten wir uns mit einem Brettpunkt begnügen und haben überwiegend an Erfahrung gewonnen.

LSC klettert nach Kantersieg auf den 2. Platz

Nach dem guten Saisonstart fuhr der LSC am 08.12.2019 zur 2. Mannschaft des SV Werder/Havel. Der bisherige Tabellenletzte sollte trotz Ausfall der beiden erfahrenen Spieler Ralf und Roland zu bezwingen sein. Mit Hagen erhielt ein Ludwigsfelder Nachwuchsspieler eine Spielmöglichkeit.

Von Beginn an wurden die Ludwigsfelder ihrer Favoritenrolle gerecht

Wolfgang spielte recht zügig mit seinem Gegner mit, diesmal konnte er die Fehler seines Gegners nutzen. Nach knapp zwei Stunden konnte er dann auch den ersten Sieg einfahren.

Unser Mannschaftsleiter wollte da nicht nachstehen. Zu diesem Zeitpunkt konnte Reiko bereits einen kleinen Vorteil erspielen. Auch Hagen erspielte sich einen Materialvorteil. An den vorderen Brettern waren die Partien noch offen. Als die dritte Stunde begann, gaben die Gegnerinnen von Reiko und Hagen auf. Wir führten nun mit 3:0, da sollte auch ein klarer Sieg in Reichweite liegen.

Sowohl Frank als auch Kurt erhielten Remisangebote von ihren Gegnern, beide spielten bei jeweils leicht besserer Stellung lieber weiter.

Knapp eine halbe Stunde vor der Zeitkontrolle erspielte René sich einen Vorteil durch eine taktische Kombination. Diesen konnte er in kurzer Zeit in einen weiteren Sieg umwandeln.

Frank einigte sich nun nach langem Kampf mit seinem Gegner auf ein Remis, zu mehr hat es heute nicht gereicht. Kurt konnte aus seinem besseren Figurenspiel heraus den Gegner zu einem groben Fehler provozieren. Daraus ergab sich ein Riesenvorteil, der den nächsten vollen Punkt brachte. Nun lagen wir schon bei 5,5 zu 0,5 Punkten. Rafael und Michel, zwei erfahrene Spieler, wollten bei diesem Zwischenstand natürlich auch voll punkten. Leider sah es auf beiden Brettern nicht so aus: Ihre Gegner spielten heute sehr stark, der Ausgang war noch offen. In Michels Zeitnotphase überschätzte sein Gegner seine Chancen, Michel konnte kontern. Die Stellung nach der Zeitkontrolle war klar für Michel gewinnbar, was dann auch passierte. Für alle Kiebitze gab es nun am 1. Brett das Finale. Als Rafaels Gegner Remis bot und er alle Möglichkeiten abwog, nahm er das Gebot an. Ein Erfolg sicherlich mehr für seinen Gegner.

Somit konnten wir mit 6 Siegen und 2 Remisen einen klaren 7:1 Sieg einfahren.

Tabelle

Pl. Mannschaft MP BP Berl.Wrt.
1. Schachclub Rathenow 8 20.5 95
2. Ludwigsfelder Schachclub I 6 20 90
3. Potsdamer SV Mitte IV 6 20 84
4. SV Hellas Nauen II 6 19.5 84
5. ESV Kirchmöser 6 17 79.5
6. SV Grün-Weiß Niemegk 5 19 88
7. SV Empor Schenkenberg 3 15 61
8. SV Marzahna 0 11.5 60.5
9. SG Lok Brandenburg II 0 11 50
10. SV Werder II 0 6.5 28

Ein kurzes Fazit vor dem Jahreswechsel

Wir haben zwei Mannschaftssiege und zwei Unentschieden erspielt. Mit 6:2 Mannschaftspunkten sind wir Tabellenzweiter, punktgleich mit immerhin drei weiteren Mannschaften. Diesen erfreulichen Zwischenstand gilt es im neuen Jahr zu verteidigen. Unser Saisonziel, am Ende in der oberen Tabellenhälfte zu landen, ist durchaus realistisch.

Diese Leistung ist auch ein Ergebnis eines guten Teamgeists. Wenn man überhaupt aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung Einzelspieler herausheben möchte, dann ist dies Kurt: Er hat mit 3,5 Punkten aus 4 Partien das beste Ergebnis erreicht.

Am 19. Januar kommen die Schachfreunde vom SV Marzahna ins Waldhaus. Dort gilt es die bisherigen Leistungen wieder abzurufen. Gäste sind wie immer herzlich willkommen!

René Schilling

LSC bleibt auch am 3. Spieltag ungeschlagen

Am vergangenen Sonntag kam es zum ersten Heimspiel der laufenden Saison. Wir erwarteten die netten Gäste und unmittelbaren Tabellennachbarn vom Schachclub Schenkenberg. Die letzten Aufeinandertreffen verliefen immer sehr knapp – wenn auch oft mit dem besseren Ende für uns.

Dies sollte in diesem Jahr natürlich so bleiben und wir traten in Bestbesetzung an. Das 8. Brett hütete in dieser Saison erstmals Ulrich, der als Trainer, Fahrer und Spieler die Kinder in der Regionalklasse bei den Auswärtsspielen betreut.

Nach der gewohnt soliden Begrüßungsansprache von Mannschaftsleiter Reiko Pankow wurde der Kampf auf den 64 Feldern eröffnet.

Der erste Rückschlag

Den ersten Dämpfer bekam unsere Mannschaft nach einer knappen Stunde, als Wolfgang am 7. Brett fehlgriff und auf Grund dieses Blackouts leider sofort aufgeben musste. Wieder einmal lagen wir 0:1 zurück. Es folgte ein solides Remis von Ulrich. Jetzt spielten nur noch sechs Bretter und der Ausgleich war nicht in Sicht. Kurt erarbeitete sich mit Weiß eine schöne Angriffsstellung in der Skandinavischen Verteidigung und drohte seinen Gegner zu überrennen, und auch René stand mit Weiß gegen den DWZ-Besten aus Schenkenberg sehr druckvoll. Ähnlich sah es auch bei Frank am 5. Brett aus. An den anderen Brettern war noch nichts Konkretes zu erkennen.

Reiko rüttelt die Truppe wach

Dann setzte unser Mannschaftsleiter mit einem Paukenschlag den Start zur Aufholjagd und gewann in eindrucksvoller Manier. René, als Teamplayer bekannt, lehnte noch das Remisangebot seines Gegners ab. Michel verbesserte seine Stellung Stück für Stück, stellte erst einen gegnerischen Springer kalt und verpasste seinem Gegner einen Doppelrandbauer. Kurt spielte sehr geschwind und konnte in ein Springerendspiel mit Mehrbauern abwickeln, auch Frank erhielt Materialvorteil in Form eines Bauern. Es sah nicht schlecht aus für uns und nach zwei Mannschaftsremisen in Folge wollten wir den ersten Sieg.

Auch Michel wollte nach zwei Remisen endlich wieder punkten, doch schätzte er seine Stellung falsch ein und vertauschte zwei Züge. So kam der Gegner unnötig zu Aktivität, so dass hier nichts anderes übrigblieb, als den entstandenen Angriff per Damentausch abzuschwächen und in ein Doppelturmendspiel abzuwickeln, wo der Mehrbauer des Gegners in Form des Doppelbauern nicht gefährlich werden konnte. Hier wurde dann schnell Remis vereinbart. Die Hälfte der Spiele war somit beendet und es stand 2:2.

Ein sehenswerter Endspurt

An Brett 1 entwickelte sich ein erbitterter Schlagabtausch. Rafaels Gegner schlug mit dem Läufer auf h6 ein und holte sich mit drohendem Damengewinn diesen Bauern ab. Derweil bat René Michel darum die Spiele zu beurteilen, da sein Gegner erneut Remis geboten hatte, welches wieder abgelehnt wurde.

Kurt hatte derweil seinen Mehrbauern in eine Dame verwandelt und spielte gegen den letzten Versuch seines Gegners, mit Springer, Bauer und König selbst umzuwandeln. Frank hatte zu diesem Zeitpunkt ein gleichfarbiges Läuferendspiel mit zwei Mehrbauern auf dem Brett. Also kam von Michel die Information an René, dass Brett 4 und 5 auf jeden Fall gewinnen und er ruhig Remis machen kann, dann wäre es egal wie Rafaels Partie ausgeht. Also machte René Remis und es stand 2,5:2,5.

Anders als erwartet

Kurt spielte mit viel Erfahrung seinen Vorteil runter und erstmals gingen wir an diesem Spieltag in Führung. Doch was geschah bei Frank? Trotz zwei Bauern Materialvorteil verkeilten sich die Bauern und plötzlich stand der König des Gegners aktiv und der entscheidene Hebel fehlte, um sich einen Freibauern zu erarbeiten. Sollte es wieder nur zum Remis reichen?

Als der Druck kaum noch auszuhalten war fiel die Entscheidung an Brett 1. Rafael konnte einen Turm seines Gegners weitgehend isolieren und drohte mit zwei weit vorgerückten Zentrumsbauern. Sein Gegner übersah schlussendlich die gewinnbringende mehrzügige Taktik und musste angesichts der drohenden Demontage mit weniger als einer Minute Restbedenkzeit die Waffen strecken.

Frank hatte derweil vom Rechnen einen ganz roten Kopf, konnte aber aufgrund des Sieges von Rafael gefahrlos in ein Remis abwickeln. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gewannen wir verdient mit 5:3 und klettern in der Tabelle damit auf den 5. Platz.

Nächste Niederlage in der Regionalklasse

Zeitgleich spielte an diesem Tag unsere Kindermannschaft gegen Lok Brandenburg III und musste mit 1:3 eine bittere Niederlage einstecken. Es spielten Hagen, Lennard, Thilo und Balthasar.

Hervorzuheben ist die Leistung von Hagen, der dem 200 DWZ-Punkte stärkeren Gegner ein Remis abtrotzte. Thilo lag schnell unglücklich zurück, so dass hier leider nichts zu holen war. Bei Balthasar wurde in einer wilden Partie, mit ständig wechselnden Materialvorteilen, Remis vereinbart.

Der Pechvogel an diesem Tag war leider Lennard, der seine Gegnerin mehrfach überspielt hatte und mit zwei Mehrbauern im Schwerfigurenendspiel leider nicht zum Abtausch kam. Fast zufällig fanden die gegnerischen Türme dann den Weg auf die 7. Reihe und Lennard konnte sich für seine starke Leistung nicht belohnen. Aber die Mannschaft ist auf einem guten Weg. Alle nahmen es gelassen und konnten wieder wertvolle Erfahrungen sammeln.

Michel

Mit der zweiten Auswärtsfahrt gelang der zweite Coup

Nach dem erfolgreichen Start gegen GW Niemegk durfte der Ludwigsfelder Schachclub am 20.10.2019 zum ESV Kirchmöser fahren. Der Weg führte uns in die Stadt Brandenburg. Bei unserer Ankunft und durch die Begrüßung am Spiellokal wandelte sich meine Vorfreude auf ein spannendes Match in ein Stück weit Realität: Der jahrelange Landesligist konnte nahezu in Bestbesetzung antreten. Unsere Hoffnung auf ein gutes Ergebnis schwand, zumal auch noch unserer Vereinssenior Roland Schmidt kurzfristig absagen musste.

Bessere Nerven beim Gastgeber

Der Wettkampf begann unspektualär. Am 8. Brett mussten wir leider viel zu schnell aufgeben. Dafür kamen schon frühzeitig Wolfgang Tilp und Kurt Rosenau zu einem kleinen Vorteil. Dies machte den Wettkampf für uns nur weiter spannender. Michel Zimmer konnte seine Partie mit einem weiteren Remis offen halten. Wolfgang Tilp schaffte durch seinen Sieg den zwischenzeitllichen Ausgleich.

Nach nunmehr fast 4 Stunden Spielzeit begann der zum Mannschaftswettkampf gehörende Nervenkitzel á la „Hitchcock“. Die besseren Nerven hatten zwei Gastgeber, wir lagen nun klar mit 2:4 zurück. Geld für den Münchner Stammtisch hatten wir zwar nicht, bange machen half nun auch nicht. Am 2. Brett geschah das notwendige Glück, wir konnten gewinnen. Auch Kurt spielte seinen Vorteil ruhig zum Sieg.

Somit endete der Wettkampf 4:4 und wir haben ein weiteres mal mit Teamgeist und Fortune einen Mannschaftspunkt erspielt.

Unsere 2. Mannschaft spielte beim FC Deetz

Zeitgleich spielte unsere 2. Mannschaft in der Regionalklasse West. Unsere mit Nachwuchsspielern besetzte Mannschaft schaffte durch Übungsleiter Ulrich Kruspe und Junior Hagen Kruspe zwei Remise. Die seit ca. zwei Jahren im Aufbau befindliche junge Mannschaft zahlte zumindest dem Ergebnis nach noch Lehrgeld.

Nächstes Saisonspiel am 17.11. im Waldhaus

Am 17.11. spielen unsere 1. & 2. Mannschaft im Waldhaus. Gäste und Zuschauer sind gerne willkommen.

René

Ludwigsfelder mit erfolgreichem Saisonauftakt in der RL West

Nach dem erfolgreichen Turnierauftakt beim 2. Ludwigsfelder Herbstturnier und der 65-Jahr-Feier zur Vereinsgründung begann auch die Saison in der Regionalliga West und der neugegründeten Regionalklasse West.

Mannschaften und Aufstellung

In der Vorbereitung zur neuen Saison entschied der Verein neben der Regionalligamannschaft eine Mannschaft in der neugegründeten Regionalklasse spielen zu lassen. Ergänzt werden die Mannschaftswettkämpfe durch eine Mannschaft in der Kreismannschaftsmeisterschaft.

In der 1. Mannschaft spielen weitestgehend die Spieler der Vorsaison, die Brettreihenfolge wurde ein wenig verändert. Am 1. Brett spielt fortan Rafael Schenk, der deutliche Leistungsprünge in den letzten Jahren geschafft hatte. Ähnliche Leistungssprünge schaffte auch Michel Zimmer, der nun am 3. Brett spielt. René Schilling, Brett 2, Kurt Rosenau, Frank Schumann, Reiko Pankow, Wolfgang Tilp und Ulrich Kruspe an Brettern 4 bis 8 bilden mit Ralf Kokulinsky und Roland Schmidt das Grundgerüst der 1. Mannschaft.

Saisonziel

Das Saisonziel ist sicherlich am Ende in der oberen Tabellenhälfte zu stehen. Das wird auch durch die neuen Gegner SC Rathenow, ESV Kirchmöser und Hella Nauen II nicht einfacher.

Erfolgreicher Saisonauftakt in Bad Belzig

Zum Saisonauftakt durften die Ludwigsfelder den gewohnten Ausflug nach Bad Belzig starten. Dort spielen seit vielen Jahren die Schachfreunde von GW Niemegk. Seit einer gefühlten Ewigkeit verlieren wir knapp, obwohl meist mehr möglich war. In nahezu Bestbesetzung fuhren wir dann in die brandenburgische Bäderstadt, aber nicht um „baden zu gehen“. Die Routiniers von Grün-Weiß um ihren Spitzenspieler Hubert Walkewitz setzten auch diesmal auf ihre Erfahrung.

Als nach 2 Stunden an den Brettern 6 – 8 die Partien Remis endeten, entfesselte sich der Wettkampf an den vorderen Brettern. Dabei schaffte lediglich Frank Schumann gegen seinen Gegner einen leichten Vorteil. Nach ca. 3 Stunden erspielte Kurt Rosenau ein weiteres Remis, auch damit war der Wettkampf offen. Zu diesem Zeitpunkt erspielte sich Rafael Schenk eine schöne Angriffsstellung, auch Michel Zimmer hatte Initiative. Lediglich an Brett 2 konnte kein Spieler einen Vorteil erzielen, sodass auch diese Partie dann in einem Remis endete.

An Brett 1 konnte Rafael seine Chance nicht nutzen, er wurde sogar noch ausgekontert. Michel musste nach langem Kampf seine Partie remis geben. Wir lagen zwar 3:4 zurück, aber Frank stand doch schon eine halbe Ewigkeit auf Vorteil. Nun ja, Vorteil ist kein Punkt, den haben wir aber nun gebraucht, um nicht wieder zu verlieren. Nach fast 5 Stunden gab sein Gegner auf, wir haben ein Unentschieden erreicht. Mit einem Punkt im Gepäck und einer guten Mannschaftsleistung schauen wir positiv in die Saison.

René